Vier Branchenverbände fordern: Energetische Modernisierung steigern!

„Aufgrund der aktuellen Bau- und Wirtschaftskrise wird es für die kommende Bundesregierung darauf ankommen, gleich zu Beginn der 21. Legislaturperiode die richtigen Weichen für eine Wiederbelebung des Bausektors zu stellen. Hierzu gehören eine baupolitische Investitionsagenda, eine langfristig angelegte Wohnungsbau-Offensive für den Neubau und eine deutliche Steigerung der energetischen Modernisierung im Bestand.“

So steht es im aktuellen Forderungspapier, das der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) zusammen mit dem Bundesverband Ausbau und Fassade, dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg  an die Politik gerichtet hat.

Lars Jope, VDPM Hauptgeschäftsführer: „Deutschland befindet sich aktuell immer noch in einer komplexen Baukrise, die durch verschiedene Faktoren ausgelöst wurde und weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Branche hat. Energetische Modernisierungsmaßnahmen werden weiterhin nicht angegangen bzw. verschoben. Die Neubaunachfrage ist erwartungsgemäß auf einem Tiefpunkt. Um die selbstgesteckten bau- und klimapolitischen Ziele in Deutschland noch erreichen zu können, muss die neue Bundesregierung jetzt schnell handeln.“

Konkret verlangen der VDPM und die drei Fachhandwerksverbände, stärkere Anreize zu setzen, damit in die energetische Modernisierung der Gebäudehülle investiert wird. Die steuerliche Abschreibung zu verbessern und für die Verlässlichkeit und Verstetigung einer optimierten Förderung zu sorgen, sollten dabei die ersten Maßnahmen sein. Das Forderungspapier listet zusätzlich die wichtigsten Argumente für baulichen Wärmeschutz auf, vom sinkenden Energieverbrauch mit entsprechender Kostenersparnis über den Wert- und Komfortzuwachs der Gebäude bis zu den positiven Effekten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassaden- und Innendämmsystemen, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel, Estrichen und Bodensystemen. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Der Schwerpunkt der Arbeit des VDPM liegt im Bereich Technik und hier wiederum ein besonderer Fokus auf der ganzheitlichen Betrachtung der vertretenen Systeme und Produkte über deren gesamten Lebenszyklus. Der VDPM ist kompetenter Ansprechpartner für Planer, Architekten, Fachhandwerker und Bauherren und bietet ihnen eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen.

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